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Interkulturelles Labor:Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 17.04.2018
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Interkulturelles Labor:Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation Études luxembourgeoises / Luxemburg-Studien

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 23.03.2018
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Im Reich der Spiele
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Bei einem längeren Aufenthalt in Osaka bemerkte ich, wie sehr der japanische Alltag von den Regeln eines Spielens geformt ist, das meinen Vorstellungen von Spiel sehr nahe kam, nämlich von einem kunstvollen Tun, dessen einfache Regeln den Teppich bilden, auf dem unser Leben in der Gesellschaft sich abspielt. Das japanische Spielen ist delikat: Es scheint in tausend Facetten auf, kennt nicht Sieg oder Niederlage, ist weder Nachahmung noch Abbild von etwas, es bedeutet nichts, bleibt ohne Inhalt und genügt sich selber wie jedes echte Spiel. Aber die Qualität dieses Spiels, seine Eleganz wie die Beiläufigkeit seiner Durchführung finden sich überall eingeprägt, in den kunstvollsten Darbietungen wie in den unscheinbarsten und alltäglichsten Tätigkeiten, die in ihrer scheinbaren Banalität unserem Begriff von Spiel zu widersprechen scheinen. IM REICH DER SPIELE erzählt so vom Warenhaus, von der Teestube oder dem Love Hotel ebenso wie vom Theater oder dem Museum, und es spricht von der Höflichkeit, von der Präzision, von einigen Gesten und von Masken und Gesichtern, in denen das Spiel sich zeigt ohne sich als Arbeit einfangen zu lassen. Walter Pfaff, geb. 1949 in Zürich, ist Regisseur und Theateranthropologe. Er inszenierte an Theatern in Europa, den USA und Indien und unterrichtete an zahlreichen Universitäten. 1989 gründete er Parate Labor zur Erforschung der parathetralen Arbeit nach Jerzy Grotowski. Als Direktor des Centre de Travail de Recherches Théâtrales im Burgund (1992 bis 2004 ) verband er diesen Ansatz mit der Erkundung der Beziehungen zwischen modernen europäischen und traditionellen asiatischen Körpertechniken des Performers. 2005 gründete er das interkulturelle MAXIM Theater in Zürich, das er bis 2010 leitete. Seit 2011 entwickelt Walter Pfaff in Zusammenarbeit mit Psychiatrischen Kliniken theatrale Spielformen für die Zusammenarbeit mit Patientinnen und Patienten.

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Stand: 07.11.2017
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Die Lehren des Kojoten - Ein paratheatraler Weg...
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In unserer gemeinsamen Arbeit werden wir versuchen, eine Ebene zu berühren, die vor den Unterschieden liegt. Wir werden versuchen, Beginnende zu sein. Am Beginn zu sein ist etwas, was man tut. Ein Kind lebt am Beginn. Für ein Kind ist alles, was es tut, das erste Mal. Der Wald, den es betritt, ist der erste Wald. Für uns mit unseren Prägungen ist jeder Wald derselbe Wald, und wir sagen, das ist ein Wald. Aber der Wald ist lebendig und verändert sich ständig. Wenn wir etwas tun, denken wir daran als an etwas, was bereits geschehen ist, oder träumen davon als von etwas, was erst geschehen wird. Wir befinden uns ständig zwischen Vergangenheit und Zukunft. Aber am Beginn sein bedeutet, Hier und Jetzt sein. In meiner Arbeit suche ich ein Selbstverständnis des Handelns, das den Kräften der Natur gleicht. Der Beginnende ist vor den Unterschieden. Uns diesem Punkt des Beginnens zu nähern, ist das Ziel der Arbeit im kommenden Jahr. Walter Pfaff, geb. 1949 in Zürich, ist Regisseur und Theateranthropologe. Er inszenierte an Theatern in Europa, den USA und Indien und unterrichtete an zahlreichen Universitäten. 1989 gründete er Parate Labor zur Erforschung der parathetralen Arbeit nach Jerzy Grotowski. Als Direktor des Centre de Travail de Recherches Théâtrales im Burgund (1992 bis 2004 ) verband er diesen Ansatz mit der Erkundung der Beziehungen zwischen modernen europäischen und traditionellen asiatischen Körpertechniken des Performers. 2005 gründete er das interkulturelle MAXIM Theater in Zürich, das er bis 2010 leitete. Seit 2011 entwickelt Walter Pfaff in Zusammenarbeit mit Psychiatrischen Kliniken theatrale Spielformen für die Zusammenarbeit mit Patientinnen und Patienten.

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Stand: 07.11.2017
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Dämonen, Vamps und Hysterikerinnen - Geschlecht...
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Dieser Band geht Krisenphänomenen der Moderne um 1900 nach, in deren Deutung moderne Erfahrungen der Kontingenz und alte Muster der Religion eingehen. Auf der Suche nach dem Ungreifbaren und Abnormen sind Labor, Kino, Hörsaal und Jahrmarkt vielfältig verknüpfte Schauplätze für Geschlechter- und Rassenfigurationen, die ihren Ausdruck in Konstruktionen von Vamps, Hysterikerinnen und Hysterikern sowie Perversen fanden. Der Mythos der »neuen Frau«, antisemitische Sexualbilder und sexualisierte Konstruktionen des »Primitiven« erzeugen Verwerfungen und Figurationen, die, wie der Band zeigt, in Film und Fotografie, Wissenschaft und Kunst aufgegriffen, verändert und reproduziert werden. Ulrike Auga (Prof. Dr.) ist Juniorprofessorin für Theologie und Geschlechterstudien an der HU Berlin. Sie lehrt und forscht zu Schnittstellen von Postcolonial und Queer Theory mit Interkultureller Theologie und zum Verhältnis von Biopolitik und Religion. Claudia Bruns ist Juniorprofessorin am Institut für Kulturwissenschaft an der HU Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der europäischen Geschlechter- und Wissensgeschichte, der Sexualitäts- und Körpergeschichte sowie der Geschichte von (Kolonial-)Rassismus und Antisemitismus. Dorothea Dornhof (PD Dr.), Kultur- und Literaturwissenschaftlerin, lehrt und forscht am Kulturwissenschaftlichen Institut der HU Berlin zu Wissens- und Geschlechtergeschichte und im Rahmen der DFG-Forschergruppe »Kulturen des Wahnsinns« zu okkulten Medien. Gabriele Jähnert (Dr. phil.) ist Geschäftsführerin am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftsmanagement und die Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechterforschung.

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Stand: 12.12.2017
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